Die Starsolar- Offensive des Landkreis Starnberg
Die Offensive STARSOLAR ist eine Informations- und Projektplatform für Erneuerbare Energien im Landkreis Starnberg. Sie bietet eine Fülle von stets aktuelle Informationsmaterialien z. B. zu Fördermöglichkeiten und Fachfirmen, informiert über Veranstaltungen und stellt konkrete Projekte und Beispiele vor.
Gemeindeübergreifende Zusammenarbeit durch zukunftsweisende Entscheidungen kommunalpolitischer Gremien
Die AWA-Ammersee Wasser- und Abwasserbetriebe gKU sind sind seit 4 Jahrzehnten das lebende Beispiel einer gut funktionierenden „Interkommunalen Zusammenarbeit“ der Gemeinden Andechs, Herrsching, Inning, Pähl, Seefeld, Wielenbach und Wörthsee.
Welches Potential und welche Möglichkeiten mit der im Jahre 2007 getroffenen Entscheidung der Aufgabenerweiterung im Bereich „Erneuerbare Energien“ geschaffen wurden, kann nur erahnt werden. In Zeiten von Energieverknappung und der daraus resultierenden Energieverteuerung soll erreicht werden, Energieversorgung nicht nur der Privaten Hand zu überlassen. Wie stark sich die AWA-Ammersee Wasser- und Abwasserbetriebe gKU schon seit Jahren mit Umweltthemen identifizieren, sieht man u.a. an deren Betriebsgebäude. Dieses wurde voll energetisch (Dach, Fassade, Fenster) saniert und mit 2 Photovoltaikanlagen sowie einer Regenwassernutzungsanlage ausgestattet.
Die AWA-Ammersee Wasser- und Abwasserbetriebe gKU überzeugen mit innovativen Umweltprojekten und einer Aufgabenerweiterung um den Bereich "Erneuerbare Energien". Damit wird der Wandel hin zu einem ökologischen Unternehmen mit Vorbildfunktion für seine Bürger immer deutlicher.
Intelligente kommunalpolitische Entscheidungen prägen die AWA-Ammersee Wasser- und Abwasserbetriebe gKU und beweisen: „Kommunalpolitik lebt, sie kann sehr viel bewirken und bewegen“.
Aktivitäten der Gemeinde Gilching im Bereich Siedlungsentwicklung
Ein Beispiel für Aktivitäten in den teilnehmenden Gemeinden sind die städtebaulichen Planungen in der Gemeinde Gilching, die Sie hier einsehen können.
Der Schwerpunkt einer nachhaltigen, klimaschonenden und damit zukunftsorientierten Siedlungsentwicklung ist die Konzentration der Siedlungstätigkeit auf die Innenstädte und Ortszentren, bei einer gleichzeitig bedarfsgerechten und zurückhaltenden Neuausweisung von Bauflächen. Generell gilt es, die Flächeninanspruchnahme zu reduzieren. Einen Beitrag hierzu leistet die Schaffung kompakter Siedlungseinheiten sowohl in neuen Baugebieten, als auch bei der städtebaulichen Erneuerung.
Maßgeblich ist zudem die vorhandene Topographie. Sie prägt die städtebauliche Struktur entscheidend, Straßenverläufe und Infrastruktureinrichtungen müssen auf diese reagieren. Hierbei ist der Schutz besonderer Landschaftsräume wie Hänge, Hügelkuppen und Schutzgebiete zu beachten. Freiflächen tragen zur Energieeffizienz der Siedlung bei. Auf versiegelten Flächen steigt der langfristige Mittelwert der Lufttemperatur gegenüber der unbebauten Umgebung. Durch die Beschränkung der Bodenversiegelung und innerörtliche Freiflächen werden die ökologischen Ausgleichsfunktionen erhalten und das örtliche Kleinklima verbessert. Frischluftschneisen garantieren einen Luftaustausch im Quartier, Aufheizungseffekten wird entgegengewirkt. Der Energieaufwand für Klimatechnik an Gebäuden kann so reduziert werden.
Bei der Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Gilching spielten zentrale Freiflächen eine große Rolle. Die Gemeinde beschloss, die städtebauliche Struktur und die Infrastruktureinrichtungen, die dem starken Zuwachs der vergangenen Jahrzehnte nicht gewachsen waren, anzupassen. Auf einem noch unbebauten Gelände in zentraler Lage soll deshalb ein neues Zentrum entstehen, die angrenzenden Quartiere sollen besser verknüpft werden und zugleich ein großer Freiflächenanteil mit hoher Naherholungsqualität erhalten bleiben. Auf Grundlage eines im Jahr 2005 durchgeführten Ideenwettbewerbes wurde ein Rahmenplan erarbeitet. (Quelle: Energie und Ortsplanung, Arbeitsblatt für die Bauleitplanung Nr. 17, Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, 2010,Seite 16)
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